Steinzeichen

Die Werkgruppe der „Steinzeichen“ setzt sich aus zwei Bauelementen zusammen, genauer gesagt aus zwei fotografischen Ausschnitten der römischen Thermen bzw. Kaiserthermen in Trier. Die aus diesen beiden Einzelelementen konstruierten Bildcollagen tragen Titel wie „Kreis und Ei“, „Schlange“, „Doppelkreis mit Störung“, „Kreis, Verbindung, Baustein, Kette’“ usw. Es ergibt sich eine Art zeitlose Sicht auf antike Ruinen-Elemente, ihre Würdigung und gleichzeitige Erneuerung. Architektonische Statik und Schwere transformieren sich dabei in ihre Gegenteile, ohne das das fotografisch-dokumentarische Ausgangsmaterial verleugnet wird. Der künstlerische Prozess lässt die Darstellungen ‚neuer Bauten‘ leicht bis schwerelos wirken, was den abgebildeten antiken Ursprüngen zu widersprechen scheint. So werden die zwei dokumentierten Elemente im wahrsten Sinne des Wortes zu Bausteinen, deren Reichtum in ihrer Variabilität gründet.

Anna Elisa Heine

Steinzeichen Installationen

Ausstellungsinstallation Steinzeichen im Wilhelm Hack Museum 1991
Steinzeichen im Wilhelm Hack Museum 1991
Fernsehinterview mit Anna Elisa Heine in der Ausstellung Steinzeichen im Wilhelm Hack Museum 1991
Steinzeichen im Wilhelm Hack Museum 1991
Ausstellungsinstallation Steinzeichen im (NBK) Neuer Berliner Kunstverein 1991
Steinzeichen im (NBK) Neuer Berliner Kunstverein 1991
Ausstellungsinstallation Steinzeichen im Römer- und Pelizaeus-Museum 1988
Steinzeichen im Römer- und Pelizaeus-Museum 1988
Installation Steinzeichen in der Firma Bauland GmbH München 1998
Steinzeichen in der Firma Bauland GmbH München 1998
Ausstellung Steinzeichen in der Firma Bauland GmbH München 1998
Steinzeichen in der Firma Bauland GmbH München 1998

1989

Neuer Berliner Kunstverein